PARODONTOLOGIE

Fundament eines gesunden Zahnes ist ein gesundes Zahnfleisch.

Parodontitis zählt weltweit zu den häufigsten chronischen Erkrankungen weltweit, auch in Deutschland leidet jede/r Zweite unter dieser Entzündung des Zahnhalteapparates. 

Oftmals bleibt die Erkrankung lange unbemerkt, denn die Parodontitis ist nicht immer schmerzhaft. Erste Anzeichen können Zahnfleischbluten, schlechter Atem oder ein Rückgang des Zahnfleisches sein. Unbehandelt kann die Parodontitis zum teilweisen oder vollständigen Verlust der Zähne führen.

Aus diesem Grund sind ein frühzeitiges Erkennen und eine systematische Behandlung unerlässlich. 

In der Zahnarztpraxis Dr. Felgner legen wir großen Wert auf die Diagnostik parodontaler Erkrankungen. daher führen wir bei jeder Untersuchung ein Parodontitis Screening durch. 

Neben den regelmäßigen Kontrollen ist die professionelle Zahnreinigung ein wirksame Maßnahme zum Erhalt Ihrer parodontalen Gesundheit.

Bei Ihnen wurde Parodontitis diagnostiziert? Wie läuft die Parodontitstherapie ab?

1. Hygiene Phase


Für einen langfristigen Therpieerfolg ist es unerlässlich, dass Sie Ihre Zähne pflegen können. Im Detail bedeutet dies, dass alle Schmutznischen beseitigt werden müssen. Dazu zählen kariöse Zähne, überstehende Ränder von Füllungen oder Zahnersatz, ebenso wie infizierte Wurzelkanalbehandlungen oder schwer erreichbare Weisheitszähne.




2. Parodontale Vorbehandlung


Ziel der parodontalen Vorbehandlung ist das Eliminieren harter und weicher Beläge oberhalb des Zahnfleischrandes und somit die Reduzierung von Bakterien. In der Regel sind dazu zwei Sitzungen notwendig. Zusätzlich unterstützen wir Sie bei der häuslichen Mundhygiene. Sie bringen Ihre Zahnbürste und Hilfsmittel zur Zahnzwischenraumpflege mit, wir stellen Ihnen einen individuellen Plan mit denen für Sie passenden Mundhygieneartikeln zusammen.




3. Parodontal Status


Mit modernster Software erfassen wir millimetergenau den Stand Ihrer Parodontalerkrankung. Sechs Messpunkte pro Zahn lassen eine genaue Beurteilung des bereits verlorenen gegangenen Knochens und möglicher Taschen zu. Der erhobene Status dient als Bemessungsgrundlage für die gesetzlichen Krankenkassen.




4. Parodontitis Hauptbehandlung


Die Parodontitis Hauptbehandlung wird in der Regel an zwei aufeinanderfolgenden Tagen durchgeführt (linke Seite/ rechte Seite). Es erfolgt eine Reinigung unterhalb des Zahnfleischrandes unter lokaler Betäubung. Bei jungen Patienten und/ oder besonders aggressiven Formen der Parodontitis kann zusätzlich ein Antibiotikum verabreicht werden.




6. Reevaluation


Nach etwa zehn Wochen erfolgt die Kontrolle des Therapieerfolgs. Jetzt werden erneut Messpunkte erhoben und mit der Ausgangsmessung abgeglichen. Der Therapieerfolg ist dank unserer Software für Sie visuell nachvollziehbar.




Unterstützende Parodontitis Therapie


Die Unterstützende Parodontitis Therapie (UPT) dient dem Erhalt des Therapieerfolges. Um Bakterien unterhalb eines kritischen Schwellenwerts zu halten, erfolgt eine Reinigung ober- als auch unterhalb des Zahnfleischrandes. Zusätzlich kann die lokale Einlage von Medikamenten angezeigt sein. Im ersten Jahr nach der Parodontitis Hauptbehandlung sollte die (UPT) alle 3 Monate erfolgen, um das Therapieergebnis möglichst stabil zu halten.




5. Parodontitis Nachbehandlung


Eine Woche nach der Hauptbehandlung erfolgt eine Sichtkontrolle des Zahnfleisches. In manchen Fällen ist eine Politur der Zähne notwendig.





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