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“Ein wenig Zahnfleischbluten, das ist doch sicher nicht schlimm?” Lassen Sie uns diese Frage in unserer Praxis klären. Denn Zahnfleischbluten heißt häufig: Hier sind Bakterien am Werk! Was mit einer Zahnfleischentzündung – der Gingivitis – beginnt, kann sich zur Parodontitis (auch Parodontose genannt) entwickeln, der Entzündung des Zahnhalteapparats. Mit der Parodontitisbehandlung:

  • bieten wir Zähnen und Zahnersatz weiter einen starken Halt
  • verhindern wir frühzeitigen Zahnverlust.
  • stoppen wir bakterielle Entzündungen und stärken Ihr Immunsystem.
  • halten wir eine Parodontitis auf und schützen Zähne und Zahnfleisch langfristig.
  • minimieren wir die Risiken durch bakterielle Entzündungen für die allgemeine Gesundheit.
Zahnärztin Dr. Tatiana Felgner.

“Wussten Sie, dass Parodontitis der häufigste Grund ist, warum Erwachsene ihre Zähne verlieren? Gesunde Zähne der Menschen in Leipzig zu erhalten ist mehr als Teil des Berufes. Unser Team widmet sich leidenschaftlich dem Zahnerhalt und da steht die Behandlung der Parodontitis natürlich im Fokus. Gehen wir es an. Wie? Das bespreche ich gerne mit Ihnen – Termine vereinbaren wir online oder telefonisch: 0341 2611577.“

Dr. Tatiana Felgner (beendet in Kürze den Master­studiengang Paro­dontologie)

Paro­dontologie, Paro­dontitis und Paro­dontose Wir klären auf.

Die Parodontitis ist eine Volkskrankheit – im Volksmund gerne auch Parodontose genannt. Parodontitis, das ist die medizinisch korrekte Bezeichnung für die chronische Zahnbettentzündung. Hinter beiden Begriffen verbirgt sich die Fachbezeichnung für den Zahnhalteapparat, nämlich das Parodont. Daher auch der Name unserer Fachrichtung – die Parodontologie. Deshalb geht es uns auch nicht um die korrekte Bezeichnung. Es geht darum, Symptome rechtzeitig zu erkennen und die Parodontitis möglichst zu verhindern.

Paro­dontitis ist ein Risiko für die allgemeine Gesundheit

Wenn erste Anzeichen – beispielsweise Zahnfleischbluten oder Mundgeruch – ignoriert werden und die regelmäßige Kontrolle in der Zahnarztpraxis fehlt, haben Bakterien zunächst leichtes Spiel. Sie lösen Entzündungen aus, die erst das Zahnfleisch, dann den Kieferknochen betreffen.

Was folgt: Die Zähne verlieren ihren festen Halt und fallen irgendwann aus. Bei den erwachsenen Patienten ist die Parodontitis die häufigste Ursache für Zahnverlust.

Bakterien und Entzündungsstoffe gelangen in den gesamten Organismus – mit Folgen für die Allgemeingesundheit.

Parodontitis erhöht die Risiken für:

  • Herz- und Kreislauferkrankungen
  • Diabetes
  • Lungenentzündungen
  • rheumatoide Arthritis
  • Schlaganfall
  • untergewichtige Frühgeburten

Sie sehen: Es geht um mehr als um die Zähne und das Zahnfleisch. Zahnerhalt ist immer auch Erhalt Ihrer Gesundheit und stärkt Ihr Immunsystem. Das hat bei einer Parodontitis dauerhaft zu tun. Nicht nur in Zeiten von Corona und Pandemie gilt daher: Nur mit regelmäßigen Kontrollen in der Zahnarztpraxis erkennen wir erste Anzeichen wie die Zahnfleischentzündung und können frühzeitig handeln.

Ist es möglich, eine Parodontose zu heilen? Das sind die Ziele unserer Parodontitistherapie.

Die erfolgreiche Behandlung einer Parodontitis – nennen Sie es gerne Parodontose – erfordert Konsequenz und Kontinuität. Mit einer einmaligen Behandlung ist es nicht getan: Sind bakterielle Zahnbeläge vorhanden, ist das Entzündungsrisiko da! Komplett heilbar ist die Parodontitis also nicht – aber wir können sie kontrollieren.

Dazu sind wir auf Ihre Mitarbeit angewiesen. Die strukturierte Behandlung in der Praxis und Ihre umfassende Mundhygiene zu Hause sind die Säulen unseres gemeinsamen Erfolges – gegen Entzündungen und für Ihre Gesundheit.

Das erfahrene Team Ihrer Zahnarztpraxis Felgner in Leipzig überlässt auch hier nichts dem Zufall. Parodontitis stoppen und Gesundheit erhalten, das heißt konkret:

  • Entzündungen eindämmen
  • Plaque / Zahnbelag konsequent entfernen
  • Gewebe erhalten

Paro­dontitis erkennen und behandeln Das Fundament eines gesunden Zahns ist ein gesundes Zahnfleisch.

Ein bewährtes zahnmedizinisches Konzept und eine individuelle Strategie sind die Säulen unserer Parodontitistherapie. Hier gehen wir nach einem exakten Plan vor. Die Behandlung der Parodontitis erfolgt in mehreren exakt definierten Phasen.

Zahnärztin Dr. Tatiana Felgner.

“Prophylaxe heißt Vorsorge. Darauf legen wir in unserer Praxis sehr viel wert. Hier erkennen wir Risiken für Ihre Gesundheit rechtzeitig und können entsprechend handeln. Die Parodontitis ist hier das perfekte Beispiel.”

Dr. Tatiana Felgner

Aber: keine Behandlung ohne Befund. Parodontitis ist schleichend, kommt unbemerkt und schmerzt erst einmal nicht. Je früher wir die mögliche Zahnbettentzündung erkennen, umso schneller und erfolgreicher können wir handeln.

GESUNDES FUNDAMENT

Steht Ihr nächster Kontrolltermin fest? Sind Sie mit Ihrer Familie bald wieder zur Prophylaxe bei uns? Wenn nicht, dann lassen Sie uns handeln: Termine gibt es online oder telefonisch.

Online-Termin vereinbaren Direkt anrufen

Paro­dontitis­therapie als Konzept Mit Laser in Leipzig gegen die Bakterien

Die Paro­dontitis­behandlung ist eine Therapie, die in mehrere Phasen aufgeteilt ist. Den genauen Ablauf erläutern wir Ihnen gerne bei uns in der Praxis – die wichtigsten Fakten haben wir hier für Sie zusammengefasst.

  • Hygiene-Phase: Zunächst sorgen wir dafür, dass Sie alle Zähne optimal pflegen und dazu beseitigen wir alle Schmutz-Nischen. Das sind kariöse Zähne, überstehende Ränder von Füllungen oder Zahnersatz, infizierte Wurzel­kanal­behandlungen oder schwer erreichbare Weisheitszähne.
    Wir unterstützen Sie bei der häuslichen Mundhygiene. Sie bringen Ihre Zahnbürste und Hilfsmittel zur Zahnzwischenraum­pflege mit und wir erstellen einen individuellen Plan für Ihre Mundhygiene.
  • Parodontale Vorbehandlung: In zumeist zwei Sitzungen (Professionelle Zahnreinigung) entfernen wir die harten und weichen Beläge oberhalb des Zahnfleischrandes. Das Ziel: schon vor der eigentlichen Behandlung die Bakterienzahl maximal reduzieren.
  • Parodontalstatus: Mit der speziellen Software parostatus.de erfassen wir millimetergenau den Stand Ihrer Paro­dontal­erkrankung. Sechs Messpunkte pro Zahn ermöglichen eine genaue Beurteilung des bereits verlorenen gegangenen Knochens und möglicher Taschen. Der erhobene Status dient auch als Bemessungs­grundlage für die gesetzlichen Krankenkassen.
PROPHYLAXE

Die Software parostatus.de kommt in unseren Prophylaxesitzungen immer zum Einsatz. Mehr dazu erfahren Sie auf der Seite: Das “Gesundheitsplus“ made in Leipzig: Professionelle Zahnreinigung und Prophylaxe in Ihrer Zahnarztpraxis.”

Prophylaxe

Paro­dontologie in Leipzig: mit Laser und lokaler Betäubung

In der Parodontitis-Hauptbehandlung entfernen wir entzündetes Gewebe und harte Ablagerungen unter dem Zahnfleisch. In der Regel führen wir die Behandlung an zwei aufeinanderfolgenden Tagen unter lokaler Betäubung durch. Bei jungen Patienten und / oder bei besonders aggressiven Formen der Parodontitis kann zusätzlich ein Antibiotikum verabreicht werden.

Sie wollen noch mehr für Ihr Zahnfleisch tun?

Sanft und sicher mit der antimikrobiellen Lasertherapie Das Ziel der Parodontitistherapie ist klar: Die Bakterien müssen vollständig entfernt werden! Die rein mechanische Entfernung aller Bakterien unterhalb des Zahnfleisches ist häufig nicht möglich. Je nach Tiefe der Zahnfleischtaschen oder Lage des Zahns sind einige Areale nur schwer erreichbar. Mithilfe der innovativen Lasertherapie können wir Bakterien auch dort bekämpfen. Im Gegensatz zu einer Antibiotikatherapie ist diese Verfahren risikoarm und auch für Patienten mit Allergien geeignet.

LASER

Die photodynamische Therapie mit dem Laser setzen wir in unterschiedlichen Bereichen der Praxis ein. Mehr dazu auf der Seite: Die Behandlung mit dem Laser in Ihrer Zahnarztpraxis in Leipzig.”

Hier ist die Parodontitistherapie aber nicht beendet. Nach der eigentlichen Hauptbehandlung geht es darum, neue Entzündungen zu verhindern. Auch die anschließenden Phasen folgen einem strukturierten medizinischen Konzept. Paro­dontitis-Nach­behandlung: Eine Woche nach der Hauptbehandlung erfolgt eine Sichtkontrolle des Zahnfleisches. In manchen Fällen ist eine Politur der Zähne notwendig. Re-Evaluation: Nach etwa zehn Wochen erfolgt die Kontrolle des Therapieerfolgs. Jetzt werden erneut Messpunkte erhoben und mit der Ausgangsmessung abgeglichen. Der Therapieerfolg ist dank unserer Software für Sie visuell nachvollziehbar.

Wir lassen nicht nach Darum ist die Paro­dontitis-Nach­sorge so wichtig

Damit unsere Therapie nachhaltig erfolgreich ist, setzen wir auf drei Buchstaben: U-P-T! Die stehen für die unterstützende Parodontitistherapie.

Um Bakterien unterhalb eines kritischen Schwellenwerts zu halten, erfolgt eine gründliche Reinigung ober- und unterhalb des Zahnfleischrandes. Je nach Situation kommt eine lokale Einlage von Medikamenten infrage.

Im ersten Jahr nach der Parodontitis-Hauptbehandlung sollte die UPT alle 3 Monate erfolgen, um das Therapieergebnis möglichst stabil zu halten. Nach der Behandlung sorgen wir dafür, dass die Parodontitis möglichst zum Stillstand kommt. Komplett heilen lässt sich die chronische Zahnbettentzündung leider nicht, sie stellt aber keine Gefahr mehr für Ihre Gesundheit dar. Und wir bleiben gemeinsam dran mit:

– engmaschigen Kontrollen

– regelmäßiger Unterstützender Parodontitistherapie (UPT) inklusive Professioneller Zahnreinigung (PZR)

– Tipps zur Verbesserung der persönlichen Mundhygiene

“Bei unseren Prophylaxe-Profis sind Sie in guten Händen. Wir begleiten Sie vor, während und nach der Parodontitisbehandlung. Gemeinsam mit dem Zahnärzte-Team der Praxis Felgner halten wir Leipzigs Zähne gesund.”

Dentalhygienikerin (DH) Vivian Waschow

Was kostet die Paro­dontitis-Behandlung? Und weitere Fragen zu Paro­dontose & Parodontitis

Die Parodontitis-Behandlung ist in den meisten Fällen aufwendig, aber sie lohnt sich. Sie beugt Zahnverlust vor uns senkt Risiken für die allgemeine Gesundheit.

Zurzeit übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen zweimal jährlich die Kontroll­untersuchungen, die Zahnstein­entfernung und die Behandlung von Zahnfleischtaschen ab 3,5 mm Tiefe (nach Antrag bei der Krankenkasse).

Der Parodontale Screening Index (PSI) – spezielle Früh­erkennungs­untersuchung auf Paro­dontitis – wird alle zwei Jahre von der Kasse übernommen.

Welche Ursachen hat die Parodontose?

Gleich vorweg: Nicht jeder Mensch hat das gleiche Risiko, an einer Parodontitis zu erkranken. Die Mundhygiene ist ein wichtiger Faktor, aber entscheidend ist vor allem die körpereigene Immunabwehr.

Parodontitis entsteht durch das Zusammenspiel verschiedener Risikofaktoren (multifaktorielle Erkrankung). Bei einem gesunden Menschen besteht eine Balance zwischen bakterieller Entzündung und Immunsystem – bei Parodontitis­patienten ist dieses empfindliche Gleichgewicht gestört.

Durch die überwiegend bakteriellen Entzündungen werden Bestandteile des Zahnhalteapparates nach und nach erfasst und zerstört. So entstehen wiederum neue Nischen für Bakterien.

Doch wodurch wird die körpereigene Abwehr geschwächt und welche Faktoren spielen eine Rolle?

  • Erbliche Veranlagung: Dies gilt insbesondere für junge Patienten, häufig liegen hier besonders aggressive Formen der Erkrankung vor
  • Rauchen: Raucher haben ein zwei- bis siebenfach höheres Risiko an Parodontitis zu erkranken
  • Diabetes
  • psychischer Stress und hormonelle Umstellungen
  • angeborene und erworbene Immunschwäche
  • bestimmte Medikamente

Wie lange dauert eine Paro­dontose­behandlung?

Die eigentliche Behandlung der Zahnfleischtaschen dauert in der Regel 2 mal 60 Minuten an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Der gesamte Therapiezeitraum von der parodontalen Vorbehandlung bis hin zur unterstützenden Parodontitistherapie erstreckt sich zumeist über einen Zeitraum von 4 Monaten.

Ist Parodontitis heilbar?

Generell kann man sagen: einmal Parodontitis, immer Parodontitis. Die bakterielle Zahnbettentzündung hat einen chronischen Verlauf, den wir nur mit einer gezielten Therapie stoppen können. Danach gilt es, bakterielle Beläge zu verhindern, Anzeichen für erneute Entzündungen zu erkennen und entsprechend zu handeln.

Kann man Parodontitis vorbeugen?

Ja! Jede Form der zahnmedizinischen Vorsorge ist natürlich eine Parodontitisprophylaxe. Die beste Form der Vorsorge ist eine individuelle Mundhygiene, um schädliche Bakterien zu eliminieren. Auch eine aktive und gesunde Lebensweise mit der entsprechenden Ernährung senkt die Risiken der chronischen Zahnbettentzündung.